Massengentest im Mordfall Nelli G. erneut ausgeweitet

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HALLE - Im Mordfall Nelli G. hat die Polizei den Massengentest in Halle nochmals ausgeweitet. Weitere 950 Männer aus drei benachbarten Ortschaften seien aufgefordert, freiwillig Speichelproben abzugeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Im Mai waren zunächst 1500 Speichelproben von Männern gesammelt worden, die im Umkreis von 750 Metern um den Wohnort des Opfers leben. Danach wurde der Radius verdoppelt. 2000 weitere Männer sollten zum Gentest antreten. Davon haben bislang 1100 Proben abgegeben. Vom 2. bis 4. August haben die übrigen Männer Gelegenheit, eine Speichelprobe abzugeben.

„Nach wie vor muss davon ausgegangen werden, dass der Täter einen Ortsbezug nach Halle hat, dort wohnhaft ist oder war und er möglicherweise auch Nelli G. persönlich gekannt hat“, hieß es in der Mitteilung. Darum würden nun alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren in den Ortschaften Bokel, Hörste und Kölkebeck angeschrieben.

Die dreifache Mutter Nelli G. war im Oktober 2011 verschwunden. Ihre Leiche wurde im Februar dieses Jahres in einem Waldstück in Halle gefunden. Die Frau wurde erstochen. An der Leiche wurden DNA-Spuren eines Mannes entdeckt. - lnw

Quelle: wa.de

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