Gullydeckel-Attacke: Mordkommission ermittelt

MÜNSTER/RHEINE - Nach einem Gullydeckelwurf von einer stillgelegten Eisenbahnbrücke in Rheine-Hauenhorst auf das Auto eines 34-Jährigen am Donnerstag gegen 20.45 Uhr hat eine mehrköpfige Mordkommission des Polizeipräsidiums  Münster die Ermittlungen aufgenommen.

In einer gemeinsame Presseerklärung der Polizei Steinfurt, der Polizei Münster und der Staatsanwaltschaft Münster heißt es: "Nach dem Unterqueren der zweiten Eisenbahnbrücke bemerkte der Geschädigte aus Rheine einen Schlag auf dem Dach seines Pkw. Das Opfer hielt an und sah auf der Fahrbahn einen Gullydeckel liegen. Sein Seat ist durch den Aufprall des Gullydeckels beschädigt worden. Der Fahrer erlitt einen Schock. Die Brückenbauwerke stehen einige Meter auseinander. Somit geht die Polizei von mindestens zwei Tätern aus."

Oberstaatsanwalt Heribert Beck erklärt: "Wir stufen diese Tat als versuchten Mord ein!" In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer hat eine oder mehrere Personen beobachtet oder Verdächtiges bemerkt? Möglicherweise sind die Täter mit einem Motorroller vom Tatort geflüchtet. Der Gullydeckel ist nach ersten Erkenntnissen in der Straße Schippbrock in Rheine-Hauenhorst im Bereich des Friedhofs aus der Fahrbahn entnommen worden. Wer hat dort verdächtige Beobachtungen gemacht?

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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