Vermutlich schwebt das Kind in Lebensgefahr

Traktor kracht in Kombi: Sechsjähriger schwer verletzt - Hubschrauber bringt ihn in Klinik

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Der Traktor krachte in das Auto und zerstörte dieses völlig. Ein Junge, der in dem Wagen saß, wurde vermutlich lebensgefährlich verletzt.

Ein sechsjähriger Junge ist bei einem Unfall in Gütersloh schwer verletzt worden. Ein Traktor krachte auf einer Kreuzung in einen Kombi, in dem der Junge saß. Das Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in eine Spezialklinik gebracht. Es schwebt womöglich in Lebensgefahr.

Gütersloh - Nach einem schweren Unfall in Gütersloh wurde ein sechsjähriger Junge am frühen Samstagmittag mit dem Verdacht auf Lebensgefahr mit einem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Münster geflogen. Der Junge saß als Beifahrer ordnungsgemäß gesichert in einem Kindersitz eines Volvo V70, dessen 57-jährige Fahrerin nach Zeugenangaben bei Grünlicht auf eine Kreuzung fuhr.

Weitere Zeugen berichteten den Beamten vor Ort, dass ein 35-jähriger Traktorfahrer mit seinem Gefährt samt leerem Anhänger aus anderer Richtung bei Rot über die Haltelinie gefahren sei. 

Es kam dann zum Zusammenstoß. Der Traktor prallte in die Beifahrertür des Volvo, der so stark deformiert wurde, dass der Junge von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden musste. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass die Tür der Fahrerkabine des Traktors aus der Verankerung gerissen wurde. 

Kombi wurde völlig zerstört

Der Kombi wurde bei dem Zusammenprall völlig zerstört. Weil näher stationierte Notärzte in einem anderen Einsatz waren, eilte das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde zur Unfallstelle - ferner die Berufsfeuerwehr Gütersloh sowie zwei Rettungswagen. Aufgrund des Verletzungsmusters forderte der Notarzt den Rettungshubschrauber für den Transport in eine geeignete Klinik an. 

Christoph Westfalen kam vom Flughafen Münster/Osnabrück. Der kleine Patient wurde übernommen und nach Münster geflogen. Die Volvofahrerin wurde später ins Krankehaus gefahren, der Traktorfahrer blieb körperlich unverletzt. Die Polizei sperrte den Kreuzungsbereich weiträumig ab. 

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Quelle: wa.de

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