Grundstein für Deutsches Fußballmuseum gelegt

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Die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Ute Schäfer (SPD, Mitte), DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (links), und Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD, rechts) bei der Grundsteinlegung für das DFB-Fußballmuseum in Dortmund.

DORTMUND - Die deutsche Fußballgeschichte kommt ins Museum. Nach der Grundsteinlegung wird noch bis Mitte 2014 in Dortmund gebaut. Dann kommen Fußbälle, Trikots, Filme und interaktive Inszenierungen in die Räume.

Der Grundstein für das Deutsche Fußballmuseum ist gelegt. Vertreter der Fußballverbände unter Führung von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach legten am Montag in Dortmund Erinnerungsstücke in den Grundstein für das weltweit einzigartige Projekt. Gleichzeitig gab die Museums-Stiftung den endgültigen Namen bekannt. Aus dem Arbeitstitel DFB-Fußballmuseum ist das Deutsche Fußballmuseum geworden. Von Ende 2014 an können Besucher den Plänen nach auf 7000 Quadratmetern unter schwarz-rot-goldenem Logo Fußballgeschichte erleben. Gezeigt werden Ausstellungsstücke wie der Endspielball vom "Wunder von Bern", Filme und Inszenierungen.

Die Baustelle für das DFB-Fußballmuseum.

Niersbach ist vor allem vom Logo überzeugt, ein Fußball in Schwarz-Rot-Gold. Die WM 2006 in Deutschland sei dazu ein Schlüsselerlebnis gewesen. Bis dahin waren die Deutschen sparsam mit den Nationalfarben umgegangen. "Wir haben es fast ein bisschen versteckt", meinte Niersbach. Jetzt werden die Nationalfarben schon äußerlich das Museum prägen.

Ein markantes Ausstellungsstück könnte der deutsche Fußball schon in den nächsten Tagen anpeilen, wenn sowohl Bayern München als auch Borussia Dortmund ins Endspiel der Champions League einziehen sollten. DFB-Teammanager Oliver Bierhoff glaubt, dass es beide Mannschaften schaffen werden.

Der DFB investiert in das 90 Meter lange Museum inklusive Sponsorengelder 17,5 Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit einer Fördersumme von 18,5 Millionen Euro. Die Stadt Dortmund stellt das Grundstück. - dpa

Quelle: wa.de

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