Schüler werden nach langem Unterrichtsausfall versetzt

Symbolbild

DORTMUND/ARNSBERG - Die Schüler einer Grundschulklasse aus Dortmund, die monatelang unter massivem Unterrichtsausfall gelitten haben, können jetzt doch alle ins dritte Schuljahr versetzt werden.

Die "blauen Briefe" für 15 der Schüler seien für ungültig erklärt worden, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Bezirksregierung in Arnsberg. Die meisten der 20 Schüler haben erhebliche Lücken, nachdem die Klassenlehrerin ausgefallen war. Die Schüler erhielten vier Monate lang nur rund 50 Prozent Unterricht. Nach Elternprotesten schritt die Schulaufsicht ein. Die Schulleitung setzte eine Ersatz-Lehrerin ein. Den Stoff konnten die meisten aber nicht mehr aufholen.

Die Bezirksregierung plant nun gemeinsam mit der Schulleitung und der Dortmunder Schulaufsicht Förderprogramme, damit alle Schüler die Defizite bis ins nächste Schuljahr hinein aufholen können. Sollte ein Kind dennoch schlechte Aussichten haben, könnten Eltern und Schule in einer Einzelfallentscheidung auch gemeinsam eine Wiederholung beschließen, sagte der Sprecher der Bezirksregierung. - lnw

Quelle: wa.de

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