Suche nach Ölleck im Münsterland läuft weiter

+

GRONAU - Vier Wochen nach den ersten Ölfunden auf einer Weide im westlichen Münsterland setzen die Experten die Suche nach dem Leck fort.

Am Montag beginnt nach Informationen der Bezirksregierung Arnsberg der Abbau einer über 1100 langen Rohrverbindung, die einen unterirdischen Öl-Speicher mit der Oberfläche verbindet. "Rohre und Öl werden dabei nach oben geholt. Dann pumpen wir Wasser in die Verbindung und können unter Druck testen, ob es irgendwo austritt", sagte Sprecher Andreas Nörten am Freitag zur dpa.

Bei der Schätzung des bisher ausgelaufenen Öls gibt es nach seiner Auskunft korrigierte Werte. Vor einer Woche war die Aufsichtsbehörde davon ausgegangen, dass die abgetragene Erde einen Rohölanteil von 30 Prozent hat. Nach neuen Erkenntnissen sind es aber nur 1 Prozent. Damit liegt die Menge des ausgelaufenen Öls nicht mehr bei 52 Kubikmetern, was drei Tanklastern entspricht, sondern nur noch bei 9 Kubikmetern.

In 1000 bis 1400 Meter Tiefe erstreckt sich im Gronauer Ortsteil Epe eine dicke Salzschicht, die seit den 1970er-Jahren abgebaut wird. Die dabei entstehenden Hohlräume, Kavernen genannt, werden zur Lagerung der nationalen Öl-Reserve genutzt. - lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare