Tödlicher Unfall in Willich / Streudienste im Dauereinsatz

Glätte erwischt NRW: Vorsicht auf kleinen Straßen und Gehwegen

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Vor allem in den Nebenstraßen ist es glatt, weil die Streufahrzeuge zunächst Hauptverkehrsadern abfahren.

[Update 8.41 Uhr] Düsseldorf - Überfrierende Nässe und die damit verbundene Glätte behindern am Donnerstagmorgen in Nordrhein-Westfalen den Verkehr. Die Straßendienste sind überall seit den frühen Morgenstunden mit den Streufahrzeugen im Dauereinsatz - vor allem die kleineren Straßen sowie Gehwege können gefährlich glatt sein. Aus allen Landesteilen werden bereits Unfälle gemeldet. Es gilt noch bis 11 Uhr eine landesweite Glättewarnung des Deutschen Wetter-Dienstes. Wir fassen an dieser Stelle die einzelnen Meldungen zusammen.

Tödlicher Unfall in Willich: Ein 20-jähriger Autofahrer ist auf glatter Straße ums Leben gekommen. Der Wagen des Mannes sei in Willich von der Fahrbahn abgekommen, in einen Graben gerutscht und dort gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei mit. Noch an der Unfallstelle sei der 20-Jährige gestorben. Sein gleichaltriger Beifahrer musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

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Zwei Verletzte im Kreis Gütersloh: Am Mittwochabend kam es zwischen Friedrichsdorf und Verl zu einem schweren Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Eine 39-jährige Pkw-Fahrerin aus Gütersloh verlor auf der eisglatten Straße die Kontrolle über den Pkw und prallte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde der Pkw total beschädigt, die Fahrerin und ihr Beifahrer wurden leicht verletzt. Ein Kradfahrer, der in Richtung Unfallstelle unterwegs war, kam ins Rutschen, als er sein Motorrad abbremste und fiel hin, er wurde jedoch nicht verletzt. 

Frau aus Hamm in Herbern schwer verletzt: Am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr befuhr eine 22-jährige Autofahrerin aus Hamm die L671 von Herbern in Richtung Drensteinfurt. Ausgangs einer leichten Rechtskurve kam sie auf winterglatter Straße von der Fahrbahn ab, rutschte in den Graben und überschlug sich. Die 22-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf 10.500 Euro.

In Lüdinghausen überschlagen: Am frühen Morgen gegen 3.30 Uhr befuhr ein 25-jähriger Autofahrer aus Senden die B58. Ausgangs einer Kurve geriet er auf winterglatter Straße ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab. und überschlug sich mehrfach. Er wurde leicht verletzt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 1600 Euro.

Sechs Unfälle im Kreis Herford: Am Mittwochabend, zwischen 21 und 23 Uhr ereigneten sich im Herforder Kreisgebiet sechs Unfälle aufgrund gefrierender Nässe - zwei in Bunde, drei in Herford sowie einer in Kirchlengern. Hier wurden eine 47-Jährige aus Bad Oeynhausen und ihre Beifahrerin leicht verletzt. Der Gesamtsachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

Lkw-Unfälle im Kreis Düren: Bei Jülich rutschte ein Discount-Zulieferer von der Fahrbahn und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. "Die Zugmaschine stand teilweise in einer abschüssigen Böschung; der Auflieger quer auf der Fahrbahn", so die Polizei. Wenig später erwischte es dann auf der B56 einen anderen Sattelzug. "Der rutschte ebenfalls nach rechts von der Straße. Die Bundesstraße ist frei passierbar, aber eisglatt. Für die beiden havarierten Großfahrzeuge sind aktuell geeignete Abschlepp-/Bergungsdienste unterwegs", hieß es.

Appell an Radfahrerin Aachen: In der Städteregion Aachen warnt die Polizei vor allem Zweiradfahrer vor spiegelglatten Straßenverhältnissen. Ein Radfahrer und eine Rollerfahrerin stürzten bereits am frühen Morgen, wurden aber zum Glück jeweils nur leicht verletzt. 

Fahrradfahrer in Hamm schwer verletzt: Im Kreisverkehr Rautenstrauchstraße/Hohenhöveler Straße in Bockum-Hövel stürzte am frühen Donnerstag kurz nach Mitternacht ein 39-jähriger Radfahrer auf Grund von Glätte. Der 39-Jährige wurde schwer verletzt.

Quelle: wa.de

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