Hagelschäden durch lokale Unwetter in Südwestfalen

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Solche riesigen Hagelstücke gingen in Iserlohn im Märkischen Kreis nieder. Zur Vollansicht des Fotos klicken Sie bitte oben rechts.

[Update, 21 Uhr] Nordrhein-Westfalen - Nachdem heftige Unwetter am Donnerstag zunächst in Teilen Norddeutschlands zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gesorgt haben, erreichten die Gewitter am frühen Abend auch Nordrhein-Westfalen. Für mehrere Kreise und Städte in NRW lagen Unwetterwarnungen vor. Die Bahn meldete Störungen wegen des Unwetters. 

Von Westen kommen neue Gewitter auf, die mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen um 80 km/h (Stärke 9) einhergehen, vermeldete der Deutsche Wetterdienst am frühen Abend.

Auch Unwetter mit schweren Sturmböen um 100 km/h (Stärke 10), heftigem Starkregen bis 30 Liter pro Quadratmeter und Hagel seien möglich, vor allem in Westfalen. Die Unwettergefahr dauere bis in die erste Nachthälfte an, hieß es weiter.

Amtliche Unwetterwarnungen

Amtliche Unwetterwarnungen bestanden zeitweise für Dortmund, Hagen, Teile Südwestfalens - darunter für den Märkischen Kreis und den Kreis Soest - sowie Teile des Oberbergischen Kreises. Für die Stadt Hamm lag eine Amtliche Warnung vor Gewitter vor.  

Über Teilen Iserlohns und Hemer (Märkischer Kreis) ging am frühen Abend ein schweres Gewitter mit starkem Hagelschlag nieder. Bis zu fünf Zentimeter große Hagelkörner sorgten für Schäden an Fahrzeugen und auch an Gebäuden. In Plettenberg ging ebenfalls ein stärkerer Hagelschauer nieder. Insgesamt war die Situation im Märkischen Kreis laut Feuerwehr jedoch ruhig. Gleiches galt für den Kreis Soest. In Olpe wurden durch lokale Unwetter ebenfalls Fahrzeuge durch Hagelschlag beschädigt. 

In Essen meldete die Bahn am Abend Störungen auf der Linie der S6. Züge aus Köln verkehren nur bis zum Düsseldorfer Rath.

In Münster waren am Nachmittag Hunderte Reisende gestrandet, weil ihre Züge nicht Richtung Norden weiterfuhren, wie Augenzeugen berichteten.

Die aktuellen Wetterwarnungen des DWD für NRW

Quelle: wa.de

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