Verdi beantragt einstweilige Verfügung gegen Post-Beamteneinsätze

+
Verdi klagt erneut gegen den Einsatz von Beamten auf bestreikten Arbeitsplätzen.

Bonn - Im erbitterten Tarifkampf bei der Post zieht die Gewerkschaft Verdi erneut gegen den Einsatz von Beamten auf bestreikten Arbeitsplätzen vor Gericht.

Die Verwendung von Beamten, die sich ausdrücklich weigerten, sei ungesetzlich, erklärte die stellvertretende Verdi-Chefin Andrea Kocsis am Mittwoch. Deshalb habe Verdi erneut eine einstweilige Verfügung beantragt. Die Gewerkschaft hat nach eigener Darstellung eidesstattliche Erklärungen von Beamten vorgelegt, die Tätigkeiten von Angestellten übernehmen mussten, damit aber erklärtermaßen nicht einverstanden waren.

Verdi sieht die Beamten als Streikbrecher. Ende Mai hatte die Gewerkschaft eine ähnliche Klage gegen Beamteneinsätze verloren. Damals hatte das Gericht festgestellt, der "zwangsweise" Einsatz von Beamten bei Angestelltenstreiks der Post sei untersagt, freiwillige Einsätze aber erlaubt. Der Poststreik läuft mittlerweile in der dritten Woche.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.