Gestrandeter Pottwal aus dem Wattenmeer kommt nach Münster

MÜNSTER - Der tote Pottwal aus dem schleswig-holsteinischen Wattenmeer wird nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Experten des Westfälischen Landesmuseums in Münster wollen am Donnerstag mit dem Zerlegen des 30 Tonnen schweren Kadavers beginnen.

Der knapp 15 Meter lange Meeressäuger war vor der Nordseeinsel Pellworm gestrandet. Zu dem Zeitpunkt war er vermutlich schon tot. Da die Zersetzung des Kadavers mit jedem Tag weiter fortschreitet, musste der Küstenschutz bei der Suche nach Interessenten schnell sein. Eine kurzfristige Zusage habe es nur aus Münster gegeben. Bis das Skelett in Münster zu sehen ist, werde wohl noch rund ein Jahr ins Land gehen. „Die Walknochen etwa müssen sehr gründlich entfettet werden, um eine Geruchsbildung zu verhindern“, sagte Museumsleiter Alfred Hendricks. Allein das nehme etwa zwei Monate in Anspruch. Später müssten dann Schlosser das Gerüst fertigen, an dem die zusammen 1,5 Tonnen schweren Knochen anatomisch korrekt aufgehängt werden.

Quelle: wa.de

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