Geständnis: Arbeitslose verdiente prächtig als Drogendealerin

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Mit einem zusammengerollten 50-Euro-Geldschein wird ein weißes Pulver, das Kokain darstellen soll, symbolisch konsumiert.

MOERS - Eine arbeitslos gemeldete junge Mutter vom Niederrhein hat gestanden, ihre Hartz-IV-Bezüge durch schwunghaften Heroinhandel zu einem Spitzeneinkommen „aufgebessert“ zu haben.

Während ihr Kind im Kindergarten spielte, habe sie kiloweise Heroin aus Rotterdam ins Land geschmuggelt, portioniert und weiterverkauft, erklärte die 26-Jährige aus dem niederrheinischen Sonsbeck am Montag vor dem Landgericht in Moers. Auf diese Weise soll sie neben dem Arbeitslosengeld 32 000 Euro im Monat verdient haben.

Die 26-Jährige fuhr ein teures Auto und hatte ein gut gefülltes Sparbuch. Beides wurde genauso sichergestellt wie eine größere Menge Heroin. Die beste Freundin der Frau war mit von der Partie. Die 30-Jährige aus Voerde legte am Montag ebenfalls ein Geständnis ab. Sie habe aus Freundschaft mitgeholfen. Als Drogenumschlagstelle sollen die Frauen einen Container in der Gemeinde Alpen genutzt haben. Ein 43-jähriger Mann ist wegen Drogenhandels mitangeklagt. Das Urteil könnte an diesem Mittwoch fallen. - lnw

Quelle: wa.de

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