Er hatte keine Chance

Tödlicher Frontalzusammenstoß: Junger Autofahrer stirbt bei schwerem Unfall auf der B1

Tödlicher Frontalunfall auf der B1 bei Geseke-Störmede
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Der Fahrer des Audis hatte keine Chance. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Tödlicher Frontalzusammenstoß auf der B1 bei Geseke-Störmede am Donnerstagnachmittag. Ein 22-Jähriger aus Salzkotten kam bei dem Unfall ums Leben.

Geseke - Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der B1 bei Geseke-Störmede ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet: Gegen 14.35 Uhr war ein Audi A1 aus noch unklarer Ursache in den Gegenverkehr geraten und dort offenbar ungebremst mit dem Transporter eines 49-Jährigen aus Verlar zusammengestoßen. Der 22 Jahre alte Audi-Fahrer aus Salzkotten wurde schwer in seinem Kleinwagen eingeklemmt - die Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen, er war sofort tot. Zunächst hatte die Polizei erklärt, dass der Fahrer nicht angeschnallt gewesen sei. Dies korrigierte die Behörde am Freitagmittag: "Der Gurt war beim Aufprall gerissen. So entstand der Anschein, dass er nicht angeschnallt war."

Tödlicher Unfall auf der B1: Metallstangen schießen in Transporter-Heck

Der Fahrer des Transporters kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Er hatte jedoch Glück im Unglück: Auf einem Anhänger, der am Transporter hing, hatte er Metallstangen geladen, die sich durch den Aufprall lösten, durch die Hintertüren des Fiat Ducato schossen und auf halber Länge kurz vor der Fahrerkabine stecken blieben.

Metallstangen schossen vom Anhänger durch das Heck des Transporters in den Innenraum.

Neben Polizei, Rettungsdienst und Rotem Kreuz war auch die Feuerwehr Geseke mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort. Ausgerückt waren die Einheiten aus Störmede und Geseke. Da der Löschzug Geseke jedoch die entsprechenden Gerätschaften für die technische Hilfeleistung auf seinen Fahrzeugen mit sich führt, rückte die Einheit Störmede nach kurzer Zeit wieder ab. Hintergrund ist die aktuelle Coronakrise: Indem nur so viele Einsatzkräfte wie unbedingt nötig an einer Einsatzstelle verbleiben, soll die Ausbreitung des Coronavirus gebremst werden.

Die Feuerwehr war mit rund 25 Einsatzkräften vor Ort.

Zudem soll durch das Vorgehen verhindert werden, dass ganze Einheiten der Feuerwehr im schlimmsten Fall in Quarantäne müssten und somit nicht mehr einsatzfähig wären. 

Die Feuerwehr befreite den Leichnam aus dem Unfallwrack, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Tödlicher Unfall auf der B1 in Geseke: Fahrzeuge beschlagnahmt

Die B1 musste wegen der Rettungsarbeiten und der penibel geführten Unfallaufnahme durch die Polizei voll gesperrt werden. Durch die Staatsanwaltschaft wurden die Sicherstellung der Fahrzeuge und ein Unfallgutachten veranlasst.

Quelle: wa.de

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