Geldwäsche-Prozess in Essen:  Haftstrafe für 46-Jährigen

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Essen - Von Skandinavien über das Ruhrgebiet bis nach Westafrika reichte das Geldwäschenetz, dessen Organisator jetzt vom Landgericht Essen verurteilt veruteilt wurde.

Ein Mitglied einer internationalen Geldwäscher-Bande ist am Mittwoch vom Essener Landgericht zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 46-jährige Angeklagte hatte gestanden, zwischen 2010 und 2011 mehrere Komplizen nach Holland oder Skandinavien geschickt zu haben, um Bargeld aus Drogengeschäften abzuholen. Von dem Geld sollen libanesische Gebrauchtwagenhändler aus dem Ruhrgebiet Autos gekauft und nach Westafrika verschifft haben. Die Erlöse flossen nach Erkenntnissen der Ermittler erst in den Libanon, dann weiter nach Südamerika. Insgesamt war es im Prozess um rund 3,3 Millionen Euro gegangen. - dpa

Quelle: wa.de

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