Geldautomat gesprengt - Verbrannten Täter ihren Fluchtroller?

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Warendorf - Durch einen lauten Knall ist eine Anwohnerin in der Nacht zu Freitag aufgeschreckt. Vor Ort stellte die alarmierte Polizei fest, dass Unbekannte einen Geldautomaten gesprengt hatten. Möglicherweise gibt es noch einen Zusammenhang zu einem anderen Polizeieinsatz.

Die Täter erbeuteten Bargeld in unbekannter Höhe. An dem Wohn- und Geschäftshaus in Warendorf entstand durch die Sprengung erheblicher Schaden, so die Polizei.

Die Anwohnerin gab an, zwei verdächtige Personen an der Freckenhorster Straße gesehen zu haben. Die Fahndung nach den Verdächtigen auf einem Motorroller war jedoch erfolglos.

Die Polizei vermutet, dass die Täter den Roller, mit dem sie geflohen waren, verbrannt haben. Grund für die Annahme: Am frühen Freitagmorgen entdeckte ein Autofahrer eine brennende Kapelle in der Einener Dorfbauerschaft. Die Feuerwehr fand bei den Löscharbeiten das Gerippe eines ausgebrannten Rollers.

Was den Verdacht auf einen Zusammenhang noch erhärtet: Neben den Resten vom Roller lagen zwei Geldscheine. "Scheinbar haben die Tatverdächtigen sich dort des Rollers entledigt und die Flucht mit einem anderen Fahrzeug fortgesetzt", schreibt die Polizei.

Polizei hofft auf Hinweise

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die die Tatverdächtigen beobachtet haben. Sie sollen etwa 1,85 Meter groß, maskiert, dunkel gekleidet und mit Stirnlampen ausgestattet gewesen sein.

Die Polizei geht davon aus, dass die Ausführung der Tat geplant und vorbereitet wurde. Somit können auch Beobachtungen der letzten Tage rund um das Geschäftshaus oder die Kapelle von Bedeutung sein.

Hinweise nimmt die Polizei in Warendorf entgegen: Telefon: 02581/94100-0, E-Mail: Poststelle.warendorf@polizei.nrw.de.

Quelle: wa.de

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