Geldautomat gesprengt: Fünf Jahre und neun Monate Haft

Bochum - Mit der Beute aus einem in Herne gesprengten Geldautomaten wollte ein Jura-Student aus den Niederlanden angeblich seine Studiengebühren bezahlen. Am Donnerstag wurde 27-Jährige vom Landgericht Bochum zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Der Student aus Amsterdam hatte in der Nacht auf den 29. Juni 2016 gemeinsam mit einem Komplizen ein hochexplosives Gemisch in den Geldautomaten einer Bankfiliale eingeleitet und dann per Fernzündung zur Explosion gebracht. Die Wucht der Sprengung war so groß, dass die Geldscheine bis auf die Straße flatterten. Die von der Polizei Ende sichergestellte Beute betrug rund 106 000 Euro.

Im Prozess hatte der 27-Jährige die Tat gestanden. Er war auf der Flucht gefasst worden. Mit dem Geld wollte er angeblich seine Studiengebühren in Höhe von 8000 Euro bezahlen. Seinen damals entkommenen Mittäter hat er bis zuletzt nicht verraten. - dpa

Quelle: wa.de

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