Geflügeltransporter kippt auf der A 33 um - Tiere sterben

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Schloß Holte-Stukenbrock - Offenbar noch nicht ganz ausgeschlafen war ein 19-Jähriger Lkw-Fahrer einer Spedition aus Visbeck (Kreis Vechta), der auf der Autobahn A 33 kurz nach fünf Uhr nach rechts von der Straße abkam. Der mit etwa 3.500 Hühnern beladene Anhänger kippte um, die meisten Tiere starben.

Die Autobahn musste für mehrere Stunden zwischen den Anschlussstellen Schloß Holte und Stukenbrock voll gesperrt werden. Für den (vergeblichen) Versuch, den beladenen Anhänger wieder aufzurichten, wurde auch für wenige Minuten die Richtungsfahrbahn Bielefeld gesperrt. 

Der 19-Jährige Fahrer gab den Polizeibeamten gegenüber an, er sei wohl eingenickt während der Fahrt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Gespann kam auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab, die aufgeweichte Bankette wurde aufgewühlt und der Anhänger kippte schließlich auf die rechte Seite Dabei löste sich die Anhängerkupplung, so dass der Maschinenwagen auf dem Seitenstreifen stehen blieb. 

Durch den Unfall wurden die meisten der 3.500 Tiere getötet. „Uns war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gemeldet worden“, berichtete Stadtbrandinspektor Claus Oberteicher. Der Löschzug Schloß Holte war mit knapp zwei Dutzend Feuerwehrleuten vor Ort. Sie unterstützen die Bergungsarbeiten. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Ein Veterinär machte sich an der Unfallstelle ein Bild des Geschehens. - ei

Quelle: wa.de

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