"Geringe Umweltbelastung"

A2 nach Gefahrgutunfall bei Rhynern stundenlang gesperrt

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Mit Schutzanzügen ist die Feuerwehr derzeit im Großeinsatz.

[Update 19.30 Uhr] Rhynern - Gefahrgut-Verkehrsunfall auf der A2 in Richtung Hannover: Etwa 100 Meter hinter der Raststätte Rhynern war am Freitagmorgen ein Kleinbus auf einen Tanklaster gefahren, der eine ätzende Substanz geladen hatte. Der Tank wurde beschädigt, die Feuerwehr war im Großeinsatz. Seit 13 Uhr ist der Bereich wieder frei befahrbar.

Und das im morgendlichen Berufsverkehr: Gegen 6.15 Uhr war auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover, kurz hinter der Raststätte Rhynern, der Kleinbus eines 20-jährigen Polen auf den Tanklaster eines 57-jährigen Sendeners aufgefahren. Ersten Ermittlungen zufolge wurde das Ventil des Gefahrguttanks leicht beschädigt, und es trat "Kaliumtripolyphosphat" aus (auch bekannt als Pentakaliumtriphosphat). Hierbei handelt es sich um einen ätzenden Stoff, der auch ätzende Dämpfe und Nebel verursachen kann.

Experten mussten die die Situation bereinigen. "Verletzt wurde niemand", lautete jedoch die gute Nachricht von der Dortmunder Autobahnpolizei. Die Feuerwehr ging von einer sehr geringen Umweltbelastung aus.  Es seien weniger als zehn Liter der Chemikalie Kaliumtripolyphosphat ausgetreten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die 18.000 Liter Tankinhalt wurden in einen intakten Tanklastzug umgepumpt.

Gefahrgut-Unfall auf der A2 bei Rhynern am Freitag

Keine Verletzten - aber eine lange Sperrung

Aufgrund der Bergungsarbeiten blieben der rechte sowie der mittlere Fahrstreifen der A2 an dieser Stelle bis 13 Uhr gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 9.000 Euro.. Zunächst hatte die Polizei mit einer noch länger dauernden Sperrung gerechnet.

Der Verkehr auf der Autobahn staute sich über Stunden auf mehrere Kilometer; die Umleitungsstrecken - auch durch Hamm - waren stark belastet.

Quelle: wa.de

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