Gefährder näherten sich Tour de France - Polizei greift zu

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Symbolbild: Training des US-amerikanischen BMC Fahrradteams für die Tour de France in Düsseldorf, die am 1. Juli in der Landeshauptstadt startet.

Düsseldorf - Polizeibekannte Gefährder haben sich der Mannschaftspräsentation der Tour de France in Düsseldorf genähert. Zivilfahnder stoppten ihr Auto am Donnerstagabend, als es den Rhein überquert hatte. Weil sich im Wagen verdächtige Gegenstände befanden, sei das Fahrzeug weggebracht und von Spezialisten untersucht worden, berichtete die Polizei am Freitag.

Der Verdacht, von den Gegenständen könnte eine Gefahr ausgehen, habe sich jedoch nicht bestätigt. Fünf Männer im Alter von 22 bis 53 Jahren kamen für mehrere Stunden in Gewahrsam. Unter ihnen hätten sich zwei 22 und 32 Jahre alte Gefährder befunden.

Sie wurden vernommen, überprüft und noch in der Nacht wieder entlassen. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Ob es sich um islamistische Gefährder handelt, wollte die Polizei nicht sagen. Ebenso wenig wollte sie die Gegenstände im Auto näher beschreiben. Der Polizeieinsatz, bei dem es zu einem leichten Verkehrsunfall kam, fand etwa 300 Meter von der Präsentation am Rheinufer statt.

Ob sich die Gefährder bewusst dem Großereignis genähert hatten oder dort zufällig vorbeikamen, blieb unklar. Die Polizei sichert den ersten Auftakt der Tour de France in Deutschland seit 30 Jahren an diesem Wochenende mit mehreren tausend zum Teil schwer bewaffneten Beamten. Zum größten Radsportereignis der Welt werden in der Landeshauptstadt eine halbe bis eine Million Zuschauer erwartet. Die Sicherheitsbehörden werden Lkw-Sperren einsetzen um zu verhindern, dass sich Anschläge wie in Nizza und Berlin wiederholen.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung handelte es sich bei den vermummten Polizisten, die am Donnerstagabend zugriffen, um Beamte eines Mobilen Einsatzkommandos. Gefährder würden derzeit besonders intensiv beobachtet.

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Quelle: wa.de

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