GDP-Chef warnt vor Übergriffen von Clowns zu Halloween

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Berlin - Vor zunehmenden Übergriffen gewalttätiger Grusel-Clowns hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, gewarnt. "Es ist zu befürchten, dass aus den Clown-Attacken ein ganz, ganz hässlicher Trend wird, der sich zu Halloween in Großstädten ausbreitet", sagte Wendt der "Huffington Post". Opfer sollten umgehend die Polizei rufen und jeden Fall anzeigen.

"Die Clowns sind nicht nur Idioten, sie sind Straftäter. Jemanden auf so widerliche Weise zu erschrecken, ist Körperverletzung", betonte er. Dazu zählten Fälle, "bei denen Opfern bewusst körperliches Unwohlsein zugeführt wird - und nichts anderes ist Todesangst." Von der Justiz verlangte er hartes Durchgreifen. Mit einer vernünftigen Verfolgung und harter Bestrafung könne dem Spuk ein Ende gesetzt werden.

In Nordrhein-Westfalen waren in den vergangenen Tagen mehrere Angriffe von Grusel-Clowns bekanntgeworden. In Gelsenkirchen hatte sich ein 16-Jähriger in einem Fall danach der Polizei gestellt. Er hatte in Verkleidung Bekannte mit einem Baseballschläger bedroht. Bei der Flucht hatte sich ein 14-jähriger Junge verletzt. Gegen den 16-Jährigen wird wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt. - dpa

Quelle: wa.de

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