Gas-Alarm im Supermarkt - Acht Verletzte bei Reizgas-Attacke

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Feuerwehr

Viersen - Bei einer mutmaßlichen Reizgas-Attacke in einem Supermarkt von Viersen am Niederrhein sind mindestens acht Menschen verletzt worden.

Darunter befinden sich ein 14-Jähriger und seine 44 Jahre alte Mutter, die in ein Krankenhaus gebracht wurden, wo sie zur stationären Behandlung über Nacht bleiben sollten, teilte die Polizei am Freitag mit. 

Die anderen sechs von Notärzten am Nachmittag vor Ort behandelten Personen konnten laut Stadt nach Hause gehen. Zunächst hatten sich sogar rund 20 Menschen beim Rettungsdienst gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei versprühten unbekannte Täter kurz nach 15 Uhr vermutlich Reizgas oder Pfefferspray. 

Sofort klagten einige Kunden und Angestellte über Atembeschwerden. Der große Supermarkt wurde rasch geräumt und vorübergehend geschlossen. Die Feuerwehr stellte bei ihren Messungen keine auffälligen Werte fest, wie die Stadt Viersen mitteilte. Nach dem Versprühen von Reizgas oder Pfeffer sei das erfahrungsgemäß so, weil die Stoffe rasch verfliegen würden. 

Der Markt konnte nach einer Kontrolle gegen 17.00 Uhr wieder geöffnet werden. An dem Großeinsatz - zunächst ausgelöst wegen eines unbekannten Gasaustritts - waren allein rund 70 Mitarbeiter von Feuerwehr und Rettungsdiensten mit einer Vielzahl von Fahrzeugen beteiligt.

Quelle: wa.de

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