Areal an den Westfalenhallen

Rätsel um Videoüberwachung gelöst: Wozu Kameras auf dem FunDomio-Gelände in Dortmund gut sind

Das Gelände des Freizeitparks FunDomio in Dortmund wird von Kameras überwacht - aus einem bestimmten Anlass.
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Das Gelände des Freizeitparks FunDomio in Dortmund wird von Kameras überwacht - aus einem bestimmten Anlass.

Viele Besucher des Freizeitparks "FunDomio" in Dortmund fragen sich: Warum gibt es hier eine Videoüberwachung? Nun klärt ein Dienstleister auf.

  • Das Gelände des Freizeitparks FunDomio in Dortmund wird videoüberwacht.
  • Viele Besucher fragen sich, aus welchem Grund hier Kameras stehen.
  • Die Betreiber erklären, dass die Besucher nicht dauerhaft kontrolliert würden.

Dortmund - Seit dem 25. Juni lockt der sogenannte Pop-up-Freizeitpark FunDomio Kirmes-Fans an die Westfalenhallen in Dortmund. Was vielen schon beim Betreten des Areals auffällt und worüber nicht wenige rätseln: Die großen Türme, auf denen Videokameras thronen. RUHR24.de* klärt auf, was der Hintergrund ist.

Name

FunDomio

Ort

Parkplatz der Westfalenhallen Dortmund

Zahl der Attraktionen und Shows

30

Zeitraum

25. Juni bis 11. August 2020

Öffnungszeiten

täglich von 10 bis 21 Uhr

FunDomio Dortmund: Kameras sorgen für Fragezeichen

Hinter den Konstruktionen stecken die Firmen "Maibach" aus Gescher (NRW) und "ISG" aus Hesel (Niedersachsen). Das System, das videoüberwacht heißt "Video Guard". Auf dem FunDomio-Gelände, auf dem Vollzahler für 34 Euro unbegrenzt Karussell fahren können*, wird auf Bannern auf die Videoüberwachung hingewiesen.

Aber werden die Besucher beim Karussell-Fahren und Backfisch-Essen auf dem Rummel in Dortmund permanent von Videokameras gefilmt? "Nein", sagt Pressesprecherin Janina Gründemann gegenüber RUHR24, "die Videobewachung wird nur in den Randzeiten eingesetzt, die Besucher werden also nicht permanent bewacht."

Videoüberwachung bei FunDomio in Dortmund: Warum?

Es gehe bei der Videoüberwachung auch nicht um die Kontrolle der Besucherströme. Bei den 5000 zugelassenen Personen für den jüngst von einer Abmahnung getroffenen FunDomio-Freizeitpark an der Messe Dortmund sei ein Gedränge nicht wahrscheinlich. Zudem gelten vor Ort Abstands- und Hygieneregeln aufgrund der Corona-Pandemie.

"Es geht hier in erster Linie um einen Schutz vor Diebstahl und Vandalismus außerhalb der Öffnungszeiten", erklärt Patrick Arens, Dortmunder Schausteller*, Präsident des Bundesverbandes Schausteller und Marktkaufleute und auch Geschäftsführer der FunDomio Freizeitwelt GmbH.

Video: Gesichtserkennung: Fotos sind die neuen Fingerabdrücke

Freizeitpark FunDomio in Dortmund: Nachts wird videoüberwacht

Auch, wenn das FunDomio-Gelände rundum eingezäunt sei, sei es weitläufig und nicht bis in jede Ecke gut einsehbar. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden wolle man, so Sprecherin Janina Gründemann, Manipulation und Beschädigung der Geräte sowie Diebstahl verhindern.

Das Gelände des Freizeitparks FunDomio in Dortmund wird von Kameras überwacht - aus einem bestimmten Anlass.

Zum Einsatz kommen auf dem FunDomio-Areal aktuell fünf Kameratower. Das System wird beispielsweise auch zur Bewachung von Großbaustellen genutzt - derzeit etwa auf Phoenix West in Dortmund-Hörde (hier mehr Artikel aus der Westfalenmetropole auf RUHR24.de lesen*). 

Das Überwachungssystem ist an eine Alarmzentrale angeschlossen. Sollten Unbefugte den großen Sichtbereich betreten, meldet das System dies sofort und die Alarmzentrale leitet weitere Schritte ein – die Polizei kann dann ebenfalls schnell benachrichtigt werden. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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