Zum Jahreswechsel

VRR beschließt Sozialticket - Sozialverband kritisiert Preis

[UPDATE] GELSENKIRCHEN - Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) führt zum Jahreswechsel flächendeckend ein Sozialticket zum Preis von 29,90 Euro ein. Der Sozialverband Deutschland in NRW begrüßte den Schritt, kritisierte aber die Höhe des Preises. Das Ticket sei viel zu teuer.

"Im Hartz IV-Satz sind für Mobilität nur knapp 20 Euro vorgesehen - daran sollte sich der Preis orientieren", erklärte der Landesverband in Düsseldorf. Als problematisch sieht der Verband an, dass es zumeist nur verbilligte Monatstickets und keine vergünstigten Einzel- und Vielfahrerkarten gebe. Nicht jeder brauche ein Monatsticket. Zudem sollten vergünstigte Tickets auch für Rentner mit kleinem Einkommen und Geringverdiener nutzbar sein. Dazu seien die teilnehmenden Kommunen und Verkehrsverbünde bislang aber nicht verpflichtet, wenn sie die Landeszuschüsse in Anspruch nehmen würden.

Nutznießer sind Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Wohngeld, teilte der VRR mit. Sie müssen den Antrag bei der Arbeitsagentur oder der Wohngeldstelle abstempeln lassen. Da künftig alle Städte im Verbund mitmachen müssen, steigt die Zahl der Berechtigten nach VRR-Angaben um 200.000 auf 1,15 Millionen. In Landkreisen gilt das Ticket künftig im ganzen Kreis, nicht nur am Wohnort. - lnw

alle Städte im Verbund mitmachen müssen, steigt die Zahl der Berechtigten nach VRR-Angaben um 200.000 auf 1,15 Millionen. In Landkreisen gilt das Ticket künftig im ganzen Kreis, nicht nur am Wohnort. - lnw

Quelle: wa.de

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