Früherer Pro-Köln-Ratsherr zu Haftstrafe verurteilt

KÖLN - Im Betrugsprozess gegen vier Politiker der rechtsextremen Partei Pro Köln hat das Kölner Landgericht den Hauptangeklagten verurteilt. Jörg Uckermann soll zu Unrecht Sitzunggelder kassiert haben.

Das Gericht verurteilte den ehemaligen Ratsherrn Jörg Uckermann zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Uckermann in zahlreichen Fällen zu Unrecht Sitzungsgelder von der Stadt Köln kassiert hatte.

Zwei weitere Angeklagte müssen Geldstrafen wegen Betrugs zahlen. Eine ebenfalls angeklagte Frau wurde freigesprochen.

Pro Köln teilte unterdessen mit, dass Uckermann der Partei nicht mehr angehöre. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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