Frau erschossen: Verfahren gegen Polizisten eingestellt

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BOCHUM - Gegen die Zahlung einer Geldbuße ist der Prozess gegen zwei Polizisten eingestellt worden, vor deren Augen eine Frau von ihrem Mann erschossen worden war.

Die Beamten müssen nun 7000 Euro beziehungsweise 3500 Euro an karitative Einrichtungen zahlen.

Die 41 und 58 Jahre alten Polizisten hatten die Frau am 23. März 2013 nach einem Trennungsstreit nach Hause begleitet. Als sie die eheliche Wohnung aufschloss, wurde sie von ihrem Mann erschossen.

Angeklagt waren die Beamten wegen fahrlässiger Tötung. Ein Gutachter hatte jedoch keine polizeitaktischen Fehler erkannt.

Der Ehemann war als Jäger und Sportschütze im Besitz mehrerer Waffen. Das war den Polizisten sogar bekannt. Beide hatten bei dem Einsatz schusssichere Westen getragen.

Die Ehefrau aber wurde von sieben Schüssen getroffen und starb im Krankenhaus. Der Mann ist bereits wegen Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. - dpa

Quelle: wa.de

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