Forscher planen einzigartigen Weltraumatlas

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Künstlerische Darstellung der Schüsseln des Square Kilometre Array (SKA). Tausende Empfänger erstrecken sich bis in 3.000 km Entfernung vom Zentrum. Das größte Radioteleskop der Welt soll Geheminisse des Weltalls lüften.

BIELEFELD - Internationale Wissenschaftler treiben ihre Pläne zur Erforschung des Weltalls mit dem weltweit größten Radioteleskop voran. Die Forscher aus mehr als zehn Nationen, darunter auch aus Bielefeld und Bonn, haben eine Sammlung wissenschaftlicher Artikel veröffentlicht, in denen sie das gigantische Experiment genauer vorstellen.

Ziel sei es unter anderem, einen dreidimensionalen Weltraumatlas zu erstellen, der einen Blick bis ins frühe Universum kurz nach dem Urknall erlaube.

Außerdem soll es möglich sein, mit vergleichenden Echtzeitmessungen festzustellen, wie sich die Ausdehnung des Weltraums beschleunigt. Die dann leistungsstärkste Teleskopanlage der Welt, kurz SKA für "Square Kilometre Array", soll aus tausenden vernetzten Antennen in Afrika und Australien entstehen.

2014 hatte Deutschland angekündigt, sich aus dem insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro teuren Projekt zurückzuziehen. Eine erneute Bewerbung um deutsche Beteiligung und Mittel sei aber nicht ausgeschlossen, hieß es aus dem Bundesforschungsministerium. - dpa

Quelle: wa.de

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