Folgen der Loveparade-Katastrophe: Karnevalisten stöhnen über Zusatzkosten

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Der angeschlagene Bundespräsident ist natürlich ein Thema im Karneval.

DÜSSELDORF - Die rheinischen Karnevalisten bekommen die Folgen der Loveparade-Katastrophe in diesem Jahr voll zu spüren. Die Sicherheitskosten für den Straßenkarneval hätten sich allein in Düsseldorf im Vergleich zum Vorjahr auf 30 000 Euro verdoppelt.

Das sagte ám Dienstag der Geschäftsführer des Comitees Düsseldorfer Carneval, Jürgen Rieck. So viel müsse für Sicherheitspersonal, Absperrungen und Straßenreinigung berappt werden.

Den Sinn von 25 Sicherheitskräften auf dem Rathausplatz, die an den Straßenecken stehen, vermöge er aber nicht zu erkennen: „Ich habe noch nie einen Düsseldorfer gesehen, der ins Feuer rennt, wenn es brennt.“ Seit der Loveparade in Duisburg drücke das Ordnungsamt kein Auge mehr zu.

Der Straßenkarneval geht am Donnerstag mit Altweiber in die heiße Phase. Zum Rosenmontagszug sind in diesem Jahr in Düsseldorf 105 Wagen und 80 Fußgruppen angemeldet. Rund 5 500 Jecken ziehen über den 5,5 Kilometer langen Zugweg. Bundespräsident Christian Wulff wird sich als Ziel des Spotts auf den Mottowagen der rheinischen Karnevalshochburgen wiederfinden. Der Düsseldorfer Wulff-Wagen werde um einiges schärfer als die Kölner Variante, kündigten die Jecken an. - dpa

Quelle: wa.de

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