Kredit aufnehmen für Flüchtlingsunterkünfte

DÜSSELDORF - Kommunen in NRW können für die Finanzierung von Flüchtlingsunterkünften ab sofort Darlehen bei der landeseigenen NRW.Bank aufnehmen. Das Programm richte sich an Kommunen, die per Gesetz verpflichtet sind, Flüchtlinge aufzunehmen.

Kommunen in Nordrhein-Westfalen können für die Finanzierung von Flüchtlingsunterkünften ab sofort Darlehen bei der landeseigenen NRW.Bank aufnehmen. Das neue Programm richte sich an alle Gemeinden, die per Gesetz verpflichtet sind, Flüchtlinge aufzunehmen, teilte die NRW.Bank am Montag in Düsseldorf mit.

Der Kredithöchstbetrag liegt bei zehn Millionen Euro pro Jahr pro Antragsteller, die Laufzeit beträgt zehn Jahre. Gefördert werden jedoch allein neue Maßnahmen. Der Städte- und Gemeindebund begrüßte das neue Förderprogramm der Bank. Durch die Darlehen seien die Kommunen in der Lage, rasch zu reagieren, Flüchtlingsunterkünfte zu bauen oder Gebäude entsprechend auszustatten.

Da es sich um eine gesetzliche Pflichtaufgabe handle, unterliege der Kredit auch nicht der kommunalen Haushaltsaufsicht, sagte ein Sprecher. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.