"In dubio pro reo"

Flüchtlingshalle niedergebrannt: Beschuldigte freigesprochen

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Düsseldorf - Im vergangenen Juni brennt in Düsseldorf eine riesige 6000 Quadratmeter große Flüchtlingshalle ab. Zwei Asylbewerber wurden nun vom Verdacht freigesprochen, sie angezündet zu haben.

Im Prozess um den Großbrand einer Flüchtlingshalle in Düsseldorf sind zwei nordafrikanische Asylbewerber freigesprochen worden. 

Sie standen unter Verdacht, die Halle absichtlich angezündet zu haben, weil in der Halle trotz des Fastenmonats Ramadan Mittagessen ausgegeben wurde. 

Die Kammer habe "in dubio pro reo" entschieden - im Zweifel für den Angeklagten, sagte die Vorsitzende Richterin Pascale Wierum am Donnerstag. Die Verdachtsmomente hatten sich in der Hauptverhandlung deutlich abgeschwächt. 

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Das Feuer war am 7. Juni 2016 in der mit 282 Männern belegten ehemaligen Messehalle ausgebrochen. Bei dem Großbrand soll ein Schaden von rund zehn Millionen Euro entstanden sein. 

Die Halle brannte völlig aus und musste abgerissen werden.

Quelle: wa.de

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