Flucht vor der Polizei endete auf Bahngleisen

WARBURG/HÖXTER - Autos gehören nicht auf Schienen. Diese Erfahrung musste ein alkoholisierter 19-Jähriger machen, als er am Sonntagmorgen in Warburg im Kreis Höxter versuchte, der Polizei zu entkommen, indem er mit seinem Wagen an einem Bahnübergang auf die Schienen abbog. In Versmold floh indes ein 14-Jähriger im Kleinlaster vor der Polizei.

Zum Fall von Warburg: Bereits nach 200 Metern steckte das Fahrzeug im Gleisbett fest und die Flucht war zu Ende, wie die Polizei mitteilte. Zuvor hatte der 19-Jährige beinahe einen Polizisten angefahren, der gerade in einem anderen Fall eine Strafanzeige aufnahm. Der Beamte habe den Wagen in der Nacht auf sich zukommen sehen und dem Fahrer noch Lichtzeichen mit der Taschenlampe gegeben, um auf sich aufmerksam zu machen. Doch der 19-Jährige habe nicht reagiert, so dass der Beamte zur Seite springen musste, berichtete die Polizei.

Wegen des blockierten Gleises musste ein Güterzug gestoppt werden. Am Fahrzeug entstand nach Angaben der Polizei Totalschaden.

In Versmold im Kreis Gütersloh hat sich ein 14-Jähriger am frühen Sonntagmorgen in einem Kleinlaster eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei raste er kurz nach Mitternacht mit bis zu 80 Stundenkilometern durch eine Tempo-30-Zone, wie die Gütersloher Polizei mitteilte. Zu Schaden kam zum Glück niemand.

Der Anlass für die Verfolgungsjagd war trivial. Die Polizei hatte den Fahrer des roten Kleinlasters eigentlich nur anhalten wollen, um ihn auf ein defektes Rücklicht hinzuweisen. Doch der gab Gas und versuchte, den Beamten zu entkommen. Vergeblich. Am Ende der Verfolgung erwartete die Beamten eine Überraschung. Der festgenommene Fahrer war erst 14 Jahre alt und natürlich nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da Fahrzeug selbst war nicht zugelassen und nicht versichert. Der 14-Jährige wurde seinen Eltern übergeben. - dpa

Quelle: wa.de

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