Fipronil-Eier: NRW weitet Untersuchungskapazität aus

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Krefeld - Im Skandal um giftbelastete Eier weitet Nordrhein-Westfalen die Untersuchungskapazität aus. Von Montag an werden Proben auch von den Spezialisten im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld untersucht.

Bislang wurden die Proben ausschließlich von Experten in Münster analysiert. Der Leiter des Krefelder Amts, Detlef Horn, sagte, dass dort pro Tag etwa 40 Eier untersucht werden können. Bis Ergebnisse vorliegen, werde es zwei bis drei Tage dauern.

Eine Sprecherin des Landesumweltamtes wies darauf hin, dass neue Erkenntnisse, etwa weitere betroffene ‎Chargennummern, über die Internetseiten des Lanuv und des NRW-Verbraucherschutz-Ministeriums abgerufen werden können.

Die Analyse der Eier auf das Schädlingsbekämpfungsmittel Fipronil soll auch in Krefeld Vorrang haben. "Andere Proben werden zurückgestellt", sagte Horn. Das Untersuchungsamt ist auf den Nachweis von Pestiziden in Pflanzen spezialisiert, das Partneramt in Münster auf Pestizide in tierischen Produkten.

Quelle: wa.de

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