Hitze und Trockenheit große Gefahr

Waldbrand: 300 Quadratmeter in Flammen - Feuerwehr im Einsatz

Einsatz in einem Waldstück in Finnentrop-Lenhausen: Dort brannten 300 Quadratmeter Böschung.
+
Einsatz in einem Waldstück in Finnentrop-Lenhausen: Dort brannten 300 Quadratmeter Böschung.

Die Feuerwehr in Finnentrop musste einen etwa 300 Quadratmeter großen Waldbrand bekämpfen. Einmal mehr zeigt sich, wie dramatisch die anhaltende Trockenheit ist - durch sie wächst die Waldbrandgefahr erheblich.

Finnentrop - Die Alarmierung kam nicht überraschend: In Finnentrop-Lenhausen wurde die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag zu einem Waldbrand gerufen. Durch die anhaltende Trockenheit und zunehmende Hitze eine allgegenwärtige Gefahr.

Für die 50 Kräfte der Einheiten Lenhausen, Rönkhausen und Heggen waren die Randbedingungen günstig: Zwar brannten etwa 300 Quadratmeter Waldboden, doch die Löscharbeiten ließen sich gut von zwei Seiten vorantreiben: "Von unten brachten wir mit dem Dachmonitor große Mengen Wasser ein", erklärte Pressesprecher Tobias Hilger die Taktik der Feuerwehr.

Waldbrand in Finnentrop: Böschung in Flammen 

Von oben kam das eigens aus Heggen angeforderte und geländegängige Tanklöschfahrzeug über einen Waldweg gut an die Einsatzstelle heran. Diese lag in der Nähe des Lenhauser Sportplatzes. Betroffen war ein Streifen von rund zehn Meter Breite, der sich etwa 30 Meter weit eine steile Böschung hinauf zog. 

Die Feuerwehr bekam den Waldbrand in Finnentrop-Lenhausen schnell in den Griff.


Der Rauch zog nach oben ab: "So konnten wir auf den Einsatz von Atemschutzgeräten verzichten", so Hilger. Nach etwa einer Stunde war das Feuer im Griff, und zumindest für die Feuerwehr ist kein Sachschaden erkennbar. 

Waldbrand in Finnentrop: Extreme Trockenheit große Gefahr

So konnten alle Feuerwehrleute gegen 19 Uhr den Heimweg antreten. Nicht ohne die Befürchtung, dass aufgrund der anhaltenden Trockenheit bald der Melder mit einer ähnlichen Alarmierung piept: "Man hofft natürlich, nicht betroffen zu sein." 

In Lenhausen brannte es in einem Waldstück, in dem vorwiegend Laubbäume stehen. In einem Wald mit knochentrockenen Nadelbäumen wäre die Sache möglicherweise nicht so glimpflich ausgegangen. 

Das wird teuer: Die Feuerwehr musste in Sundern ein illegales Feuer auf einem Firmengelände löschen.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare