Beamter soll betrogen haben - 650 000 Euro Schaden

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Bonn - Vier Jahre lang soll ein Beamter im Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums in Bonn seine Behörde mit fingierten Rechnungen und gefälschten Aufträgen betrogen haben.

Die Bonner Staatsanwaltschaft klagte den 48-jährigen am Donnerstag wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 154 Fällen, Urkundenfälschung und Unterschlagung an. Seine 44-jährige Ehefrau muss sich wegen Beihilfe in 63 Fällen verantworten.

Der Schaden liegt bei 650 000 Euro. Zwischen 2009 und 2013 soll der IT-Experte Ausschreibungen manipuliert und Aufträge drei Firmen zugeschustert haben, deren Geschäftsführer er war. Dann soll er Rechnungen gestellt haben für Leistungen, die gar nicht erbracht wurden.

Durch eine interne Kontrolle flog der Fall im Sommer 2013 auf. Der Mann äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, seine Frau bestritt sie. - dpa

Quelle: wa.de

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