Findet Findus: Das Ruhrgebiet sucht den entlaufenen Luchs

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Herne/Wattenscheid - Der aus dem Gelsenkirchener Zoo bereits vor Tagen entlaufene Luchs "Findus" ist mehrfach gesichtet worden - aber er war in allen Fällen zu schnell wieder weg.

Am Dienstag hatte ein "Bild"-Reporter Findus in Gelsenkirchen unweit des Zoos gesichtet und fotografiert. Als alarmierte Zoomitarbeiter mit einem Betäubungsgewehr anrückten war die Wildkatze bereits wieder über alle Berge. Am Mittwochmorgen wurde Findus dann erneut gesichtet - im benachbarten Herne und in Wattenscheid, teilte die Polizei mit. 

Gegen 6 Uhr am Mittwochmorgen riefen Anwohner der Künstlerzeche "Unser Fritz" in Herne bei der Polizei an, als sie das Tier gesehen hatten. Vier Polizisten fuhren zum ehemaligen Zechengelände und sahen den Luchs im Gebüsch, zehn Meter von ihnen entfernt, schilderten die Beamten. Plötzlich floh das als sehr scheu beschriebene Tier. 

Drei Stunden später will eine Spaziergängerin am Mittwochmorgen den Luchs etwa sieben Kilometer entfernt auf der Erzbahntrasse bei Wattenscheid gesehen haben, was die Polizei bestätigte. Der zweijährige "Findus" war am Sonntagmorgen über eine Eisscholle im Wassergraben aus seinem Gehege entkommen. 

Die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen hat inzwischen Lebendfallen aufgestellt. Für Menschen sei der Luchs nicht gefährlich, sagte eine Sprecherin des Zoos. Hasen oder kleinere Katzen würden aber durchaus in sein Beuteschema passen. - dpa

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Quelle: wa.de

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