Feuerwehr rettet Familie vor dem sicheren Tod

+

Gladbeck - Rettungskräfte haben nach Feuerwehr-Angaben in Gladbeck am Rande des Ruhrgebiets eine dreiköpfige Familie vor dem Erstickungstod gerettet.

Eine Anruferin habe über Unwohlsein von jemandem in einem Wohnhaus berichtet, teilte die Gladbecker Feuerwehr mit. Als die Rettungskräfte dort am Donnerstagabend eingetroffen seien, habe man sofort Kohlenmonoxid gemessen. Ein 47 Jahre alter Mann, eine 41 Jahre alte Frau - der Polizei zufolge Eheleute - und ein neunjähriges Kind wurden aus dem Gebäude gerettet.

Nach Feuerwehr-Angaben kamen alle drei Patienten wegen der Schwere ihrer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Universitätsklinikum Düsseldorf, weil dort eine Überdruckkammer zur Verfügung stehe. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude, in dem extrem hohe CO-Werte gemessen worden seien. Die Heizungsanlage sei gesichert worden.

"Aktuell gehen wir von einem Unglücksfall aus", hieß es am Abend aus dem Polizeipräsidium Recklinghausen. An diesem Freitag werde sich das zuständige Fachkommissariat mit dem Fall befassen. Durch Kohlenmonoxid kommt es immer wieder zu Unglücken, die manchmal sogar tödlich enden.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare