Doppelmord von Gütersloh geklärt

Flasche Bio-Rotwein könnte finale Spur geliefert haben 

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Der Tatort in Gütersloh.

GÜTERSLOH - Sieben Wochen nach dem Doppelmord vom Heiligabend in Gütersloh hat es eine Festnahme gegeben. Das teilte das Polizeipräsidium Bielefeld am Montag mit und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Details wollte die Sprecherin nicht preisgeben.

An diesem Dienstag  werde die Mordkommission in einer Pressekonferenz über die neueste Entwicklung berichten, hieß es.

Eine 74-jährige Ärztin und ihr drei Jahre älterer Bruder waren am 24. Dezember in ihrem Haus erstochen worden - ebenso der Hund der Familie. Die Mordkommission vermutete einen Raubmord. Intensive Ermittlungen und Suchaktionen hatten bislang kein Ergebnis gebracht.

Zuletzt hatte die Mordkommission über die Herkunft einer Weinflasche in dem Haus gerätselt. Die Flasche Bio-Rotwein Merlot der Marke "Pontissimo" sei dort ein Einzelstück. Das Landeskriminalamt habe an der Flasche eine männliche DNA-Spur gefunden.

Diese DNA-Spur habe den üblichen Kontaktpersonen des Haushaltes nicht zugeordnet werden können. Es sei nicht auszuschließen, dass die Weinflasche von dem Täter an Heiligabend mitgebracht wurde. Kein Geschäft im Kreis Gütersloh führe diese Weinmarke. - dpa

Chronologie der Berichterstattung zum Doppelmord

- 26. Dezember: Tochter findet Mutter und Onkel an Weihnachten tot auf

- 26. Dezember: Tote in Gütersloh: Polizei vermutet Raubmord

- 27. Dezember: Nach Raubmord in Gütersloh Tatzeit eingegrenzt

Quelle: wa.de

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