Ferienverkehr in NRW - Flughäfen ohne Probleme, wenig Staus auf Autobahnen

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[Update, 20.50Uhr] Düsseldorf/Köln - Ferienstart in Nordrhein-Westfalen - erfahrungsgemäß wird es da auf den Straßen, Schienen und an den Flughäfen voll. Doch selbst am Düsseldorfer Flughafen ist man diesmal zufrieden.

In Nordrhein-Westfalen ist der Start in die Sommerferien auf den Autobahnen und an den Flughäfen am Samstag weitgehend problemlos verlaufen. Es gebe keine großartigen Staus, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei NRW am Nachmittag. Das sei eher ungewöhnlich für das erste Ferienwochenende.

Am Freitag sah das anders aus: Das WDR-Verkehrsstudio zählte zeitweise eine Stau-Gesamtlänge von gut 300 Kilometern in NRW. Am Freitagabend war dann die erste große Reisewelle durch.

Zufrieden äußerten sich Sprecher der beiden großen Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Sicherheitskontrollen am Düsseldorfer Flughafen seien problemlos verlaufen, so dass alle Flüge pünktlich starten konnten, sagte ein Sprecher. An den Kontrollstellen habe es Wartezeiten von maximal zehn Minuten gegeben. Im vergangenen Jahr hatte es dagegen in Düsseldorf lange Schlangen an den Kontrollen gegeben. Auch in Köln meldete eine Sprecherin einen normalen Betrieb ohne Vorkommnisse oder extreme Wartezeiten.

Bauarbeiten und Zugausfälle bei der Bahn

Mit Beginn der Schulferien hat die Deutsche Bahn umfangreiche Bauarbeiten an ihrem Schienennetz eingeläutet. Seit der Nacht zum Samstag ist unter anderem die Strecke zwischen Dortmund und Hamm gesperrt. Auf dem 26 Kilometer langen Abschnitt werden Schienen und Oberleitungen saniert. Zugleich sollen fünf Bahnhöfe für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) fit gemacht werden.

Über weitere ungeplante Zugausfälle mussten sich Bahnfahrer am Samstag ärgern. Betroffen waren die Regionalverbindungen von Kassel über Hamm nach Düsseldorf (RE 11), Dortmund und Hagen (S5) und in Duisburg (RE 37). Nach Angaben der Bahn ist dafür eine Mischung aus Ferienzeit, Krankmeldungen und dem bekannten Mangel an Lokführern in der Branche verantwortlich. Es seien allerdings 20 Busse eingesetzt worden, die auf den Abschnitten pendeln, sagte eine Bahnsprecherin am Nachmittag.

Quelle: wa.de

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