Wer ist schuld?

Stellen für Langzeitarbeitslose fehlen

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Ärztin Birgit Meiler unterhält sich im Jobcenter in Essen mit einem Langzeitarbeitslosen während des ersten psychologischen Beratungsgespräches. In NRW fehlen massenhaft öffentlich geförderte Arbeitsplätze, um auch schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen ein Angebot zu machen.

DÜSSELDORF - Jeder dritte Langzeitarbeitslose in Deutschland lebt in NRW - ein schweres Schicksal für Betroffene, aber auch eine große Last für die öffentlichen Kassen. Wer ist schuld an der Misere?

In Nordrhein-Westfalen fehlen massenhaft öffentlich geförderte Arbeitsplätze für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose. Derzeit seien in NRW rund 300 000 Langzeitarbeitslose gemeldet, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) der Nachrichtenagentur dpa. Das ist etwa ein Drittel aller bundesweit Betroffenen. Bislang gebe es in NRW aber nur rund 1100 mit Lohnkostenzuschüssen geförderte Stellen bei öffentlichen oder gemeinnützigen Arbeitgebern. Nötig seien Zehntausende Plätze im sogenannten sozialen Arbeitsmarkt, unterstrich Schneider. Dies könne NRW allein nicht stemmen. Der Bund müsse mehr Mittel bereitstellen - vor allem für Nordrhein-Westfalen. Als langzeitarbeitslos gilt, wer ein Jahr oder länger als arbeitssuchend gemeldet ist. - dpa

Quelle: wa.de

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