Familiendrama in Höxter: Sohn (41) soll Mutter (73) getötet haben

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[Update, 13.30 Uhr] Höxter - Die Polizei findet eine getötete 73-Jährige in einer Wohnung, ihr Sohn gesteht die Tat. Er soll psychische Probleme haben. Die Staatsanwaltschaft geht von verminderter Schuldfähigkeit beim mutmaßlichen Täter aus.

Nach der Tötung einer 73-Jährigen in Höxter hat der 41-Jahre alte Sohn die Tat gestanden. Die Frau sei durch massive Gewalteinwirkung im Kopf- und Halsbereich ums Leben gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Neben der Toten fanden die Ermittler mögliche Tatwerkzeuge. 

Die Staatsanwaltschaft nimmt an, dass der 41-Jährige psychische Probleme hat. "Wir gehen davon aus, dass der Sohn zum Zeitpunkt der Tat mindestens eingeschränkt schuldfähig war, möglicherweise sogar schuldunfähig", sagte der Paderborner Oberstaatsanwalt Ralf Meyer. Ein psychiatrisches Gutachten müsse das klären. Der Mann kam nicht in Untersuchungshaft, sondern wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Die Mordkommission ermittelt. 

Die Polizei hatte die 73-Jährige am Donnerstag tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Sohn der Frau belastete sich laut Polizei mit Aussagen gegenüber der Nachbarin sowie in einem Schreiben selbst. Die Frau sollte noch am Freitag obduziert werden. Der Tat sollen Streitereien zwischen Sohn und Mutter vorausgegangen sein. 

"Der Grund dieser Streitigkeiten liegt möglicherweise auch in der Erkrankung des Sohns", sagte Oberstaatsanwalt Meyer.

Quelle: wa.de

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