Familiendrama in Lüdenscheid

79-Jähriger erstickt schwerstbehinderte Tochter

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Symbolfoto

LÜDENSCHEID - In einer Wohnung am Hilgenhaus hat sich – wie erst am Montag bekannt wurde – am 21. Juni ein Drama ereignet. Ein 79 Jahre alter Mann hat seine schwerstbehinderte Tochter (37) umgebracht und wollte sich anschließend selbst töten. Er liegt immer noch auf der Intensivstation des Klinikums.

Wie Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer im Gespräch mit den Lüdenscheider Nachrichten berichtet, hat der 79-Jährige seine Tochter jahrzehntelang aufopfernd gepflegt. Als vor fünf Jahren seine Frau starb, stand er mit dieser Aufgabe allein. Die weiteren Angehörigen hätten sich um nichts gekümmert, so Rahmer. „Er hat nicht um Hilfe gerufen, sondern das Elend allein bewältigt, bis es für ihn nicht mehr ging.“ Im Abschiedsbrief des Lüdenscheiders werde deutlich, dass „das Schicksal seiner Tochter im Mittelpunkt seiner Gedanken“ gestanden habe.

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Quelle: wa.de

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