Frau im Streit erstochen

Drama in Castrop-Rauxel: Streit um Schulabschlussfeier

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Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens tragen  in  eine Leiche aus dem Haus in Castrop-Rauxel. Ein Mann hatte zuvor seine Frau erstochen und seine Tochter schwer verletzt. Rettungskräfte fanden auch den Täter mit schweren Verletzungen vor.

[UPDATE 17.00 UHR] CASTROP-RAUXEL - Tödliches Ende eines Streits: Ein 47-Jähriger Mann soll seine Lebensgefährtin erstochen haben, weil er nicht zur Schulabschlussfeier ihrer Tochter (16) eingeladen war. Diese wurde wie der Täter selbst im Laufe des Familiendramas schwer verletzt.

Im Streit um eine Schulabschlussfeier soll ein 47-jähriger Mann in Castrop-Rauxel seine 45-jährige Lebensgefährtin erstochen haben. Der Mann sei darüber verärgert gewesen, dass er zu der Veranstaltung zu Ehren der 16-jährigen Tochter der Frau nicht eingeladen worden sei, berichtete ein Polizeisprecher am Freitag in Recklinghausen. Der Mann ist nicht der leibliche Vater des Mädchens.

Der mutmaßliche Täter habe die Messerstiche eingeräumt. Er soll am späten Donnerstagabend insgesamt sieben Mal auf seine Partnerin eingestochen haben. Die 45-Jährige starb noch am Tatort an einem Stich ins Herz. Gegen den 47-Jährigen erging noch am Freitag Haftbefehl wegen Mordes.

Die 16-jährige Tochter der Frau, die die Feuerwehr alarmiert hatte, wurde nach Angaben der Polizei bei dem Streit ebenfalls verletzt. Zuvor habe das Mädchen vergeblich versucht, seine Mutter zu schützen.

Die Polizei wollte keine Stellung dazu nehmen, warum auch der 47-jährige mutmaßliche Täter mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Mann sei mittlerweile außer Lebensgefahr, hieß es. - dpa

Quelle: wa.de

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