Familiendrama und Brand in Dortmund

DORTMUND - Ein 31-jähriger Mann hat am Samstagmorgen in Dortmund aus Hass mit einem Küchenmesser auf seinen schlafenden Vater eingestochen. Das 68-jährige Opfer erlitt mindestens fünf Stichwunden und schwebte am Sonntagnachmittag noch in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte.

Nach der Tat alarmierte der Sohn selbst die Polizei und ließ sich widerstandslos festnehmen. In den Vernehmungen gab er die Tat unumwunden zu.

Der 31-Jährige wurde in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen. Nach Einschätzung eines Gutachters litt er zur Tatzeit an einer paranoiden Schizophrenie. Da das Krankheitsbild fortbestehe und der Beschuldigte für die Allgemeinheit gefährlich sei, erließ das Amtsgericht Dortmund einen Unterbringungsbefehl.

Bei einem Wohnungsbrand in Dortmund sind am Sonntagvormittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr der Stadt berichtete, hatte ein Mieter die Rettungskräfte alarmiert, weil er Brandgeruch bemerkt hatte. Die Feuerwehrleute entdeckten den Brand in einer Dachwohnung.

Rettungstrupps stiegen hoch und fanden zwei leblose Menschen in der Wohnung. Für sie kamen die Helfer jedoch zu spät, der Notarzt konnte nur noch feststellen, dass beide bereits tot waren. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden, den Brand bekam die Feuerwehr rasch unter Kontrolle. Wodurch er entstanden war, versucht jetzt die Kriminalpolizei zu klären. - dpa

Quelle: wa.de

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