Falscher Pilot: Hochstapler legt vor Gericht Geständnis ab

DÜSSELDORF - Ein 24-jähriger Hochstapler hat in Düsseldorf gestanden, als Pilot verkleidet reihenweise Straftaten begangen zu haben. Schon seine 5500 Euro teure Pilotenuniform ergaunerte er sich mit einem gefälschten Zahlungsbeleg.

Er habe sich die Uniform gekauft, nachdem sein Traum von einer Pilotenausbildung geplatzt sei, erklärte der Angeklagte am Dienstag beim Düsseldorfer Amtsgericht. Sein Vater habe sich von seiner Ausbildungsrücklage ein Auto gekauft.

In der Uniform hatte der Ratinger zwar keinen Jet steuern wollen, aber reihenweise Tankstellen und Taxifahrer geprellt. Inzwischen habe sich sein Traum vom Fliegen doch noch verwirklicht: Er arbeite als Flugbegleiter, erklärte der Angeklagte. Die Richterin äußerte Zweifel an der Aussage des 24-Jährigen und forderte Belege.

Der Angeklagte wurde am Dienstag von einem Psychiater untersucht. Der Gutachter schloss eine verminderte Schuldfähigkeit des Angeklagten nicht aus. Dieser gab zu, sich inzwischen einen Doktor- und einen Grafentitel gekauft zu haben. Der Prozess soll am 3. Juli fortgesetzt werden. - lnw

Quelle: wa.de

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