Fall Achenbach wird vor Gericht verhandelt

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Achenbach sitzt seit fünf Monaten in Untersuchungshaft.

DÜSSELDORF - Der Skandal um den inhaftierten Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach wird seit Dienstag am Düsseldorfer Landgericht verhandelt.

Die Familie des 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht fordert in einem Zivilprozess 19,4 Millionen Euro Schadenersatz von Achenbach und zwei seiner insolventen Unternehmen.

Zum Auftakt des Zivilprozesses am Dienstag sagte der zuständige Richter Joachim Matz in einer vorläufigen Einschätzung, es gebe "erhebliche Zweifel" an der Darstellung der Geschäftsbeziehung durch die Seite Achenbachs.

Dem seit fünf Monaten inhaftierten Kunstberater wird vorgeworfen, Berthold Albrecht 21 hochkarätige Kunstwerke und elf Oldtimer zu höheren als tatsächlich bezahlten Einkaufspreisen vermittelt zu haben.

Dadurch habe er auch höhere Provisionen kassiert. Die Erben Albrechts fordern laut Gericht 19,3 Millionen Euro Schadensersatz von Achenbach. Dieser erklärte nach Angaben des Richters, er habe einen mit Albrecht mündlich vereinbarten "Ermessensspielraum" für Aufschläge auf die Objekte gehabt, um sein Risiko abzufedern und die Kosten für die Beschaffung zu kompensieren. Eine Entscheidung will das Gericht am 20. Januar 2015 verkünden. - dpa

Quelle: wa.de

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