Einsatz für die Rettungskräfte am Mittwochabend

Kindersuche mit Happy End am Ruhrufer: Erste Details zum Fall werden bekannt

+
Dieses Fahrrad und ein Helm waren am Ruhrufer entdeckt worden.

[Update 10.23 Uhr] Meschede - Aufatmen in Meschede: Nachdem am Mittwochabend am Ruhrufer ein Kinderfahrrad samt Helm im Bereich der Johannesbrücke gefunden worden waren und laut Polizei nicht auszuschließen war, dass ein Kind in die Ruhr gestürzt sein könnte, gab es in der Nacht zu Donnerstag die Entwarnung. Der Zehnjährige, dem Rad und Helm gehören, ist wohlauf. Jetzt gibt es erste Details zum Fall.

Um 4.16 Uhr vermeldete die Polizei die guten Nachrichten auf ihrem Twitter-Kanal. Wie Polizeisprecher Holger Glaremin am Donnerstagmorgen auf Nachfrage berichtete, hätten Hinweise aus der Nachbarschaft des Jungen zum Besitzer des Fahrrads geführt. Und der hatte es an der Ruhr stehen lassen - ohne zu ahnen, was für einen Großeinsatz er damit auslösen würde.

Die Befürchtungen, der Junge sei in die Hochwasser führende Ruhr gefallen, seien damit glücklicherweise unbegründet gewesen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr hatten am Mittwoch stundenlang die Uferbereiche der Ruhr und die angrenzenden Wehre abgesucht. Dabei war auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen.

"Soziale Medien spielen große Rolle" Nach Angaben der Polizei war auch gezielt in den umliegenden Wohngebieten nachgefragt worden. Zudem war ein Mantrailer-Hund, der auf die Suche nach Vermissten spezialisiert ist, eingesetzt worden - alles ohne Erfolg. Laut Zeugen hatte das Fahrrad bereits gegen 13 Uhr am Ruhrufer gelegen. Und weiteren Angaben nach war der Polizei kein vermisstes Kind in Meschede gemeldet worden. Mittwochabend gegen 20 Uhr war die Suche dann zunächst eingestellt worden - sie sollte am Donnerstag fortgesetzt werden.

Das war dann aber nicht mehr nötig geworden, weil der Zehnjährige wohlbehalten gefunden wurde. "Dabei haben die Sozialen Medien eine große Rolle gespielt", berichtet Holger Glaremin. Die Tweets und Facebook-Postings der Polizei wurden - ebenso wie unsere Berichterstattung - hundertfach geteilt, sodass zahlreiche Menschen damit erreicht wurden. So sei der entscheidende Hinweisgeber auch über Facebook auf den Fall aufmerksam geworden.

Lesen Sie auch:

Tödlicher Unfall in Meschede: Mögliche Ursachen sind vielfältig

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare