Experten entschärfen auf Bayer-Gelände Blindgänger

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Andreas Brümmer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung mit dem Zünder und dem entschärften Blindgänger.

Bergkamen - Bei einer routinemäßigen Luftbild-Auswertung und einer anschließenden Oberflächendetektion war bei der Firma Huntsman auf dem Gelände des Bayer-Standortes eine 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe entdeckt worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg haben den Blindgänger heute kurz vor 18 Uhr entschärft. Der Zünder wurde nach Angaben von Bayer vor Ort gesprengt.

Der Blindgänger steckte in nur einem halben Meter Tiefe im Erdreich. Dadurch waren spezielle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, die von den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes angeregt und abschließend genehmigt wurden. Wegen der oberflächennahen Lage der Bombe hatte Bayer vorab in Abstimmung mit den Behörden sowie den ebenfalls am Standort ansässigen Firmen Lanxess und Huntsman die Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. 

Barriere aus Wassercontainern

Unter anderem wurde rund um die Fundstelle eine mehrere Meter hohe Barriere aus mit Wasser gefüllten Seecontainern errichtet. In einem Radius von rund 250 Metern waren zudem vor der Entschärfung auf dem Werksgelände alle Mitarbeiter evakuiert worden. Die Entschärfung hatten Mitarbeiter der drei unmittelbar betroffenen Unternehmen gemeinsam mit dem städtischen Ordnungsamt und der Bezirksregierung Arnsberg vorbereitet.

Die damaligen „Chemischen Werke“ waren im Krieg Ziel alliierter Bomberangriffe. Das in Hagen stationierte Team um den Technischen Einsatzleiter Karl-Friedrich Schröder entschärft jährlich durchschnittlich rund 150 derartiger Spreng- und Splitterbomben mit einem Gewicht von mehr als 50 Kilogramm.

Quelle: wa.de

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