Prozess gegen Ex-BVB-Präsident: Urteil am 13. Februar

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DORTMUND - Das Dortmunder Landgericht will am 13. Februar ein Urteil im Betrugs- und Untreueprozess gegen den früheren BVB-Präsidenten und Rechtsanwalt Gerd Niebaum verkünden. Das gaben die Richter am Freitag bekannt.

Zuvor hatte der 66-jährige Angeklagte eingeräumt, Mandantengelder nachlässig weitergeleitet zu haben. "Er hat es in einigen Fällen an der notwendigen Aufmerksamkeit fehlen lassen", erklärte sein Verteidiger Götz Reuker.

Möglicherweise wird das Urteil aber noch nicht das letzte Wort im Fall Niebaum gewesen sein. Die Richter beschlossen zudem, einen Teil der Anklagevorwürfe zu trennen und als gesondertes Verfahren weiterzuführen. "Entscheidungsreif", seien bisher nur drei Fälle des Kreditbetruges sowie die Vorwürfe, Niebaum habe sich aus einem Nachlass zu Unrecht ein privates Darlehen über 450 000 Euro gewährt, teilte die Kammer mit.

Später soll er außerdem die Unterschrift seines toten Schwagers gefälscht haben. Diese Taten hatte der 66-Jährige bereits an früheren Verhandlungstagen eingeräumt. Die Fälle liegen in der Zeit nach seiner BVB-Präsidentschaft, die 2004 nach 18 Jahren endete. Was mit den abgetrennten Vorwürfen geschieht, entscheidet sich nach dem Urteil. Die Staatsanwaltschaft könnte auch nachträglich deren Einstellung beantragen. - dpa

Quelle: wa.de

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