Eselfohlen "Martha" im Gelsenkirchener Zoo geboren

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GELSENKIRCHEN - Der Gelsenkirchener Zoo hat erneut Nachwuchs. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam am vergangenen Dienstag vor den Augen der Besucher ein Eselfohlen zur Welt. Mutter Grisella brachte gegen 10:15 Uhr ihr drittes Jungtier zur Welt.

Das süße Mädchen, dem die Tierpfleger den Namen „Martha“ gaben, ist bereits auf dem Außengelände des Grimberger Hof zu sehen.

Die ersten Anzeichen der Geburt wurden von Tierpfleger Tobias Kaiser nur knapp eine dreiviertel Stunde nach Öffnung des Zoos bemerkt. Dann lief alles sehr schnell, denn bereits nach einer halben Stunde war das Jungtier auf dem Außengelände des Grimberger Hof geboren. Tierärztin Dr. Pia Krawinkel durfte Geburtshilfe leisten und die Nabelschnur durchschneiden, die üblicherweise nach der Geburt von alleine durchreißt.

Eselin Grisella kümmerte sich sofort fürsorglich und liebevoll um ihr kleines Mädchen und animierte sie zügig aufzustehen. So stand der jüngste Nachwuchs bereits nach einer Stunde auf den eigenen, noch etwas wackeligen Beinen. Mit ihrer etwas dunkleren Fellfarbe und den langen Beinen ist das flauschige Mädchen ein besonders hübsches Eselchen.

Der sechs Jahre alte Vater Marvin kam 2008 nach Gelsenkirchen. Seinen Nachwuchs darf er noch nicht aus der Nähe sehen. Mit seiner etwas aufdringlichen Art und dem stürmischem Temperament wäre er für die sechzehnjährige Grisella und den kleinen Sprössling zu aufregend. Mutter und Kind genießen die ersten Tage auf dem Außengelände noch ohne Begleitung. Die Familienmitglieder wird das Jungtier nach und nach kennenlernen.

Im Grimberger Hof der ZOOM Erlebniswelt leben nun sieben Zwergesel gemeinsam mit Shetlandpony Lucy und in direkter Nachbarschaft zu Moorschnucken und Pfauenziegen, Hinterwälder Rindern, Husumer Protestschweinen und weiteren heimischen Bauernhoftieren.

Der Zwergesel ist eine Form des Hausesels, der zwischen 1,25 und 1,45 Meter groß wird. Die Stuten haben eine Tragzeit von etwa elf Monaten. Die Fohlen werden zwischen sechs und acht Monaten von der Mutter gesäugt. Anschließend gehören harte Gräser, Heu und Getreideprodukte zu ihrer Nahrung. - WA

Quelle: wa.de

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