Tod durch Ertrinken: Ältere Männer besonders gefährdet

DORTMUND - In Nordrhein-Westfalen sind im Vorjahr 47 Menschen ertrunken, fünf weniger als 2010. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ist dennoch beunruhigt. 

Jedes zweite Kind könne auch nach der vierten Klasse noch nicht richtig schwimmen. Aufgrund von Bäderschließungen seien die Unterrichtsmöglichkeiten eingeschränkt, teilte die DLRG Westfalen am Montag in Dortmund mit. Seit 2007 seien in NRW 43 Bäder geschlossen worden.

Außer um die Schwimmförderung sorgen sich die Lebensretter um die älteren Männer. Etwa die Hälfte der 47 Todesopfern waren Männer über 50, die meist ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit überschätzt hatten. - lnw

Quelle: wa.de

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