Erneut Fliegerbombe am Bahnhof von Münster entdeckt

[Update 15.30 Uhr] MÜNSTER - Nahe dem Hauptbahnhof von Münster haben Bauarbeiter erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Sie wurde am Dienstagvormittag entschärft, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. "Das machte keine großen Probleme. Es war nur eine Ein-Zentner-Bombe." Der Bahnverkehr war kaum betroffen.

Denn der Sprengsatz war mit 50 Kilo relativ klein, daher wurde das mehr als 300 Meter entfernte Bahnhofsgebäude nicht geräumt. Für eine halbe Stunde war jedoch die Regionalbahnstrecke zwischen Münster und Hamm gesperrt. Es kam zu kleineren Verspätungen auf dieser Verbindung.

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Rund 100 Menschen mussten im unmittelbaren Umkreis der Gefahrenquelle zeitweilig ihre Häuser verlassen. "Wir hatten mit mehr Betroffenen gerechnet. Aber es sind Ferien. Viele waren auch bei der Arbeit", sagte der Feuerwehrsprecher. Einige Straßen der Innenstadt wurden abgesperrt. Der Sprengsatz war am Morgen bei Kanalbauarbeiten ans Licht gekommen. Vor zwei Wochen hatte eine 500-Kilo-Bombe aus dem Krieg den Hauptbahnhof zwölf Stunden lang lahmgelegt.

Auch in Köln hatte der Kampfmittelräumdienst am Dienstag zu tun. Auf einer Baustelle im Stadtteil Westhoven wurde eine alte britische Zweieinhalb-Zentner-Bombe entdeckt. Die Verkehrsbetriebe mussten eine nur zehn Meter entfernte Straßenbahnlinie stundenlang stilllegen. Der Zünder sollte am Nachmittag kontrolliert gesprengt werden. Zur Vorsicht wurde unter anderem ein nahes Autohaus geräumt. - lnw

Quelle: wa.de

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