Endlich!

Erdbeersaison eröffnet - zwei Wochen Verspätung

RHEDA-WIEDENBRÜCK - Endlich wieder heimische Erdbeeren. Der Obstbau-Verband hat am Montag die Saison offiziell eröffnet - zwei Wochen später als sonst. Die meisten Früchte sind in Folientunneln gereift. Wer selber pflücken will, muss sich noch ein wenig gedulden.

Nach dem besonders kalten und nassen Frühjahr hat die Erdbeersaison in NRW jetzt mit zwei Wochen Verspätung offiziell begonnen. Dennoch werde es eine gute Ernte und schmackhafte Erdbeeren geben, sagte Stefan Kraege vom Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe am Montag im westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Weil es noch nicht so viele reife Früchte gibt, liegt der Preis derzeit etwas höher als zum Saisonstart 2012. Eine 500-Gramm-Schale kostet noch zwischen 3,20 und 3,90 Euro.

In Deutschland werden auf 14 500 Hektar Erdbeeren angebaut, 2600 Hektar in Nordrhein-Westfalen, davon 1400 Hektar am Niederrhein und 1200 in Westfalen-Lippe. Bundesweit wurden 155 000 Tonnen geerntet, bis zu 25 000 Tonnen auf den rund 500 Höfen in NRW. Derzeit komme ein großer Teil der Erdbeeren noch aus dem Anbau im Tunnel, halbrunden, mannshohen Plastiküberdachungen. Bis zum Start der Selbstpflück-Saison werde es noch zwei Wochen dauern, hieß es.

Wer nicht selbst pflücken will, muss sich keine Sorgen über das Angebot machen: Es gebe keine Engpässe bei Erntehelfern, sagte Kraege. Die meisten kommen aus Polen, Rumänien und Bulgarien und arbeiten sechs bis acht Wochen hier. "Ehrlich gesagt, die stehen Schlange bei uns." Die Produzenten würden vor allem Wert auf Frische legen. Und er versicherte: "Es gibt keine gentechnisch veränderten Erdbeeren." - lnw

Quelle: wa.de

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